Kutaisis Klöster – Weltkulturerbe entspannt und familiär

2016-10-01-11-33-28Unser erster Tag in Georgien begann erst einmal mit einem ausgiebigen Frühstück – dreierlei Fleisch, Käse, Teigtaschen und und und – da braucht man wirklich den ganzen Tag nichts mehr zum Essen – aber alles sehr gut im Geschmack, bodenständige georgische Küche – prima.

So gestärkt machten wir uns auf den Weg zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kutaisis anzuschauen – die Klöster Gelati und Motsameta liegen wenige Kilometer vor der Stadt und sind, dank eines Fahrers vom Hotel in einer halben Stunde zu erreichen.

Obwohl wir wieder keine gemeinsame Sprache hatten, klappte die Verständigung mit dem Fahrer wunderbar und er brachte uns als erstes nach Motsameti, ein kleines Kloster, das dramatisch auf einer Felsklippe balanciert und wir so früh (11 Uhr) am Morgen fast für uns allein hatten. Dadurch herrschte hier eine wunderbare friedliche Atmosphäre, die noch durch den tiefen Gesang eines Mönches unterstützt wurde. Die Stimmung an diesem Ort war wunderschön und so saßen wir fast eine Stunde hier auf einer Bank und genossen die Ruhe, die Stimmung und die wunderbare Aussicht.


Aber schon wartete das zweite Highlight – das deutlich größere Kloster in Gelati. Hier waren außer uns noch ein paar mehr Touristen, die aber kaum ins Gewicht fielen. Highlight des Klosters ist ein Mosaik der Mutter Gottes aus dem 12. Jh das aus 2,5 Millionen Steinen zusammengestzt sein soll – wir haben nicht nachgezählt – selbst mit ein paar Steinen weniger ist es immer noch ein Meisterwerk, das beeindruckt – wie auch die restliche Kirche die mit zahlreich Fresken in vielen Farben eine wunderbares Zeugnis der georgischen Kirchenkunst bietet. Auch hier wartete unser Fahrer mit seinem Volvo V70 über eine Stunde bis wir uns von dieser wunderbaren Anlage verabschiedeten.


Zum Schluß fuhr er uns noch hinauf zur Bagrati Kathedrale deren offizieller Name so einmalig ist, dass ich ihn euch nicht vorenthalten will:
Kirche der Entschlafung der hochheiligen Gottesgebärerin
Bis vor wenigen Jahre war die Kirche eine beeindruckende Ruine , bis sie unter und trotz vielgestaltetem Protest wieder aufgebaut wurde. Der heutige Bau wirkt noch etwas nüchtern aber war am heutigen Tag ein beliebter Ort für Hochzeitspaare und man konnte doch ganz neue modische Erkenntnisse gewinnen.

img_5530Am Nachmittag entspannten wir uns in einem schönen Teehaus, entdeckten den Markt und picknickten in einen schattigen Park. Was mich schon am ersten Tag beeindruckte war die Sauberkeit der Stadt, klar sind die Häuser teilweise in ziemlich fertigem Zustand – aber es liegt kein Müll auf der Straße und auf den Parkbänken kann man entspannt sitzen und dem bunten Treiben zuschauen – morgen geht es dann in die Hauptstadt.

 

Ein Gedanke zu „Kutaisis Klöster – Weltkulturerbe entspannt und familiär

  1. Elisabeth

    Danke für die detaillierte Schilderung. So können wir alles miterleben. Viele Erinnerungen werden wach. Eure Eindrücke decken sich mit unseren, auch wenn wir nur den küstennahen Teil Georgiens sehen konnten.

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