Mestia – wehrhafte Haupstadt Svanetiens

2016-10-09-09-21-30Heute war es nun soweit – unser Flug in den hohen Kaukasus stand bevor und beim Blick aus dem Fenster blitzte blauer Himmel durch den morgendlichen Dunst – also sollte dem Flug doch nichts im Wege stehen oder?

Schnell waren die restlichen Sachen verstaut und um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg zur UBahnstation, um zum vereinbarten Treffpunkt mit dem VIP Shuttle zu kommen. Morgens um 7 ist die Welt hier wirklich noch in Ordnung – kein Auto auf der Straße, wenige Minibusse, die noch entspannt die Straße entlang cruisen – also alles in allem ein entspannter Anfang des Tages, wenn man ungehindert achtspurige Straßen überqueren kann ohne dem Tod mehrmals ins Auge zu schauen.

Fast pünktlich stand das VIP Shuttle bereit und transportierte die 8 flugwilligen in den Norden Tbilisis, wo Vanilla Sky eine eigene Startbahn besitzt. Check-In, Gepäckkontrolle waren wirklich professionell – faszinierend war nur, dass unser Sprinter, der uns aus der Stadt hierher gebracht hatte auch auf dem Rollfeld erst zum Gepäcktransport und anschliessend zum Passagiertransport wiederverwertet wurde. Die  20 Meter hätten wir auch laufen können aber so hat das doch eindeutig mehr Style.

Die kleine Maschine hat Platz für 17 Passagiere, 2 Piloten und eine handvoll Rucksäcke. Der Pilot, nachdem er sich umgezogen hat (nein es war nicht der Busfahrer) macht einen kompetenten und erfahrenen Eindruck und so steigt man gerne ein und freut sich auf den kleinen Hüpfer nach Mestia.

Und wirklich verläuft der 50 minütige Flug ohne große Turbulenzen und Aufregungen und die Landung in dem engen Hochtal ist wirklich sehr sanft. Unterwegs sind die Ausblicke auf die hohen Berge, Täler und bunt gefärbten Wälder atemberaubend und man kann sich kaum sattsehen an den wunderschönen Eindrücken – die Bilder geben leider nur einen müden Vergleich der Farben her aber ich hoffe mit ein bisschen Fantasie kann man es sich vorstellen wie es hier aussieht.

img_6008Mestia selber ist ein fasziniererender Mikrokosmos, die alten Wehrtürme, die vielen Guesthouses, die freundlichen Menschen und natürlich die Schweine, Hunde und Kühe ergeben einen einmaligen Vibe der einen komplett aus unserer zivilisierten Welt transportiert.

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Wir haben uns heute noch das sehr sehr gute Svaneti Museum besichtigt, dass anhand von Fundstücken die Jahrtausendealte Geschichte der Svan und ihre Beziehung mit der restlichen Welt aufzeigt.

So, für heute ist das genug Information – morgen geht es dann je nach Wetter entweder Wandern oder zum höchstgelegenen Dorf Europas….

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