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Georgier und das Essen – eine Liebesbeziehung

k-2016-10-08-19-43-35Nachdem wir gestern ausführlich über Trinkgewohnheiten gesprochen haben ist es heute an der Zeit, über das georgische Essen zu reden. Georgien ist weithin für seine gute Küche bekannt und vor allem die Russen lieben die georgische Küche und preisen sie aufs höchste.

So weit so interessant – und in der Praxis zeigt sich, dass die georgische Küche wirklich einige kulinarische Highlights im Angebot hat. Die Crux liegt nur darin, dass die meisten Restaurants sich auf ein kleines Standardrepertoire der Küche geeinigt haben und da wenig variieren und deshalb kann es einem nach einer gewissen Zeit doch etwas zu eintönig werden. Abhilfe schafft da die Möglichkeit, bei Homestays abends die hausgemachte Küche zu erleben und da entdeckt man auch  noch viel mehr Facetten als man gedacht hätte.

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Georgien – der Trinkspruch als Kunstform

k-img_5810So, heute möchte ich noch mal auf den lustigen Abend in Sighnaghi zurückkommen. Hier übernachteten wir im wohl bekanntesten Guesthouse des Ortes – Zandarashvili. Das eigentliche Geschäft wird von den 3 „offiziellen Söhnen“  des Hauses betrieben, aber das Herz und die Seele des ganzen Unternehmens ist die Mutter.

Egal, ob nachts um 1Uhr ein Dutzend unangemeldete Russen auf der Matte stehen oder morgens um 10, zwei überorganisierte Deutsche in den Frühstücksraum laufen – alles wie immer kein Problem  – sie organisiert Zimmer, egal ob im eigenen Haus, bei den Söhnen oder bei irgendwelchen Nachbarn – alle werden irgendwie untergebracht – und wenn es mal ne Minute läger dauert wird man mit Essen, Tee, Kaffee oder gleich mit Wein und Schnaps versorgt. Weiterlesen

Georgien – Kosten und andere praktische Infos

k-img_5640Nun sind wir wieder zu Hause – aber es gibt noch das eine oder andere Thema, das ich in diesem Blog aufgreifen möchte. Zuerst möchte ich eine Reihe von praktischen Tipps und Hinweise für eine Reise nach Georgien geben und anschließend eine kleine Übersicht über unsere Kosten.

Wie kommt man nach Georgien?
Bei der Entfernung von Deutschland ist eine Anreise per Flugzeug fast unumgänglich, da die Fahrt mit dem Auto entweder durch die Türkei oder mit der Fähre ab Bulgarien oder Odessa mehrere Tage in Anspruch nehmen würde – also wenn ihr nicht gerade seltene Schädel für eine Austellung des Senkenberg Instuts transportiert würde ich immer zum Flugzeug raten.

Seit kurzem hat die Billigfluglinie WizzAir  eine neue Basis in Kutaisi, der zweitgrößten Stadt Georgiens eröffnet und fliegt von Memmingen, Dortmund und Berlin mehrmals wöchentlich in knappen 4h an den östlichen Rand Europas. Die Fluggesellschaft ist unschlagbar günstig bietet dafür aber einen minimalistischen Sitzabstand sowie Service und Gepäck nur gegen Bezahlung – dafür bekommt man aber schon ab 60 Euro ein One-Way Ticket.

Reiseführer?
Gibt es von allen bekannten Marken wie Lonely Planet, Bradt Guide und Reise Know How. Ich möchte hier keine Empfehlung aussprechen, weil jeder dieser Reisefüherer seine Vor- und Nachteile hat und man je nach Gusto den einen oder anderen bevorzugt. Für weitere Tipps helfen auch Internetplatformen wie Tripadvisor und Booking.com Weiterlesen

Sighnaghi – ein kleines Stück Toskana!

Sighnaghi - Toskana im KaukasusSighnaghi liegt nur eine gute Autostunde von Telawi entfernt – aber was für ein Unterschied: Hier ist man auf einmal mitten im Tourismustroubel von unzähligen kleinen Hotels, Guesthouses und Restaurants. Kein Wunder, wird dieser Ort doch als einer der schönsten Orte Georgiens beworben, der sogar ein wenig italienisches Flair haben soll. Und viele Touristen folgen diesem Ruf, vor allem jede Menge Russen sieht man hier auf der Straße aber auch deutsche und andere meist osteuropäische Grüppchen trifft man hier.

Also was ist nun dran an dem Ruf? Erst einmal ist die Stadt wirklich sehr hübsch, die Lage auf einem Bergrücken mit einer kuriosen Stadtmauer und den vielen Zypressen gibt der Stadt wirklich ein mediteranes Flair. Dabei wirkt alles sehr entspannt und sogar etwas schläfrig. Aber viel zu sehn gibt es hier wirklich nicht, dazu ist die Stadt doch viel zu klein, wenn man sich sehr viel Zeit lässt hat man jede Straße innerhalb eine Stunde abgelaufen und jeden noch so pittoresken Balkon ausgiebig bewundert.

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